Messerschärfer – Infos, Empfehlungen & Tests

Die Vielzahl der verschiedenen Messerschärfer mit unterschiedlichsten Funktionsweisen und Handhabungen zu ebenso unterschiedlichen Preisen, macht die Kaufentscheidung nicht ganz einfach.

Vor allem als Laie kann es vorkommen, dass man sich für einen Messerschärfer* entscheidet, mit dessen Funktionen man nicht vertraut ist, der zu dem eigenen Messersortiment nicht passt und man somit später nicht die gewünschte Schärfe erzielen kann. Zu diesem Problem gibt es hier das notwendige Know How von einem erfahrenen Messerschärfprofi, das erforderlich ist, um beim Kauf eines Messeschärfers die richtige Wahl treffen zu können.

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Messerschärfer mit ovalem Wetzstahl


Welcher Messerschärfer passt zu mir?

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen elektrischen und manuellen Messerschärfern. Beide sind in ihren Funktionsweisen und technischen Ausführungen sehr verschieden. Elektrische Messerschärfer sind zum Beispiel sehr viel einfacher zu bedienen als manuelle Messerschärfer, wo man Geduld, Zeit und auch etwas handwerkliches Geschick mitbringen sollte. Jedoch ist es mit beiden Methoden möglich, den Messer oder sonstigen Schneidwerkzeugen, z.B. auch Scheren selbst wieder den richtigen Schliff zu verpassen. Es gibt den Wetzstahl, Abziehstein, WorkSharp, Vulkanus oder auch Schleifmaschinen. Diese verschiedenen Schärf- und Wetzwerkzeuge werden auf den folgenden Seiten von mir detailliert vorgestellt. Anhand der Erläuterung der Funktionsweisen ist es dann Jedem möglich, für den Kauf eines Messerschärfers die richtige und individuell geeignete Auswahl zu treffen.


Messerschärfer Wann einsetzbar? Man beachte!  
WorkSharp*
Graef*
Für Einsteiger und sehr stumpfe Küchenmesser geeignet. Beschädigte Messer können schnell wieder geschärft werden. Hat einen höheren Preis aber einfache Handhabung.
Nicht einsetzbar bei Scheren, Wellen- oder japanischen Messern.
Integrierte Winkelführung.
Wetzstahl* Für normalen Haushalt um die Messer konstant bei Schärfe zu halten um das grobe Nachschärfen hinauszuzögern. Einfaches pflegen der Küchenmesser auch für Einsteiger leicht erlernbar.
Verschiedene Beschichtungen hier beachten. Jeweils für den richtigen Gebrauch.
Hier zwischen Keramik, Diamant oder Standardabzug auswählen.
Abziehstein* Für grobe Schleifarbeiten und wenn man den Schleifwinkel an der Schneide selbst bestimmen will.
Für teuere Schneidwerkzeuge die einen anderen Winkel haben.
Auch für Scheren und Wellenmesser.
Für Profis.
Man sollte Schleiftechnik beherrschen.
Stein hat meistens zwei Körnungen (feine und grobe Seite).
Man kann frei einen Winkel wählen.


 

Durch die Möglichkeit, die eigenen Messer selber pflegen, wetzen und schärfen zu können, entstehen neben der nicht unerheblichen Kostenersparnis auf Dauer auch zahlreiche andere Vorteile. Zum Beispiel auch den wesentlich geringeren Zeitaufwand sollte man nicht unterschätzen, sollte man seine Schneidwerkzeuge selbst schärfen können. Die eigenen Messer bleiben dann immer im Haus, stehen sofort wieder zur Verfügung und die Suche nach professionellen Messerschärfern erübrigt sich. Außerdem spart man sich künftig auch die Wege, das Schneidwerkzeug einmal wegzubringen und nach einer gewissen Zeit erst wieder abholen zu können.


Messerschärfer Test – die Top 5 der Messerschärfer!


Platz 1 im Messerschärfer Test – der elektrische Messerschärfer Graef CC 120Graef Diamant-Messerschärfer CC 120 DE, weiߟ-schwarz2

Der Graef CC 120* ist nach dem Test eines Profis, der beste elektrische Messerschärfer für den schnellen und einfachen Gebrauch in der Küche, dem Garten oder im Gewerbe. Über diamantbeschichtete Scheiben wird das Messer in einem integrierten Schleifwinkel von 20° gezogen. Die 3-Phasen des Schärfens bestehen aus vorabziehen, nachabziehen und polieren. Dem erhitzen der Klinge wird ebenfalls entgegen gewirkt, dank langsam drehender Schleifscheiben. Durch die präzise Messerpositionierung, können Sie als Einsteiger rasiermesserschafe Ergebnisse erzielen. Die Maße sind: Länge 250 mm / Breite 112 mm / 110 mm. Der Betrieb des Messerschärfers CC 120 von Graef wird über Ein- und Ausschalter gesteuert. Die Diamantsscheiben werden von einem kleinen Motor mit 75-Watt-Leistung angetrieben. Die Abmessungen betragen Länge 250 mm x Breite 112 mm x 110 mm.


Platz 2 im Messerschärfer Test – der elektrisch Messerschärfer WorkSahrp WSKST-1Böker Messerschärfer Schleifgerät 1

Auf dem zweiten Platz der WorkSharp WSKTS-1*. Eine Innovation aus den USA die überzeugt. Dieser Messerschleifer bringt ähnliche Vorteile wie der Graef CC 120. Für alle, denen das Schärfen von Hand auf einem Abziehstein zu langwierig ist. Dennoch kann man bei diesem Gerät auf sehr professionelle und scharfe Ergebnisse erwarten. Durch ausgeklügelte Konstruktion die mit mehreren auch wechselbaren Winkelvorrichtungen aufwartet, kann man unterschiedliche Messer im jeweils passenden Winkel schärfen. Um hier nur ein paar zu nennen: Küchenmesser, Jagd- und Outdoormesser, Taschenmesser, Wellenschliffe und Scheren ganz einfach und problemlos schärfen. Nicht zu vergessen sind die Werkzeuge die Sie als Heimwerker schleifen können, wie Äxte, Meißel oder Stechbeitel.


Platz 3 im Messerschärfer Test – der manuelle Messerschärfer Zwilling Keramik WetzstabZwilling 32513231 Keramik-Wetzstab

Während des Einsatzes verlieren auch die besten Messer an Schärfe. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Pflege mit dem Zwilling Keramik Wetzstahl* für die Lebensdauer sehr wichtig. Tipps zur Anwendung und Funkionalität eine Wetzstahls finden Sie hier. Dieser Wetzstab ist mit einer runden Keramik-Klinge von 23 cm bestückt, die es Ihnen erlaubt, auch Ihre großen Küchenmesser schärfen können. Dank der ergonomischen Form des Griffs liegt der Messerschärfer ausgezeichnet in der Hand, was eine saubere Schleifbewegung ermöglicht. Nach Gebrauch wird einfach ein Schwamm oder Tuch in die Hand genommen und gereinigt. Ein Schnittschutz am oberen Teil des Griffs, verhindert beim Abrutschen des Messer Verletzungen an der Hand. Je nachdem in mit welcher Schleiftechnik man seine Schneidwerkzeuge schärft. Ein Nachteil eines jeden Keramik-Wetzstabs ist, dass diese sehr stoßempfindlich sind. Wenn man beim schärfen gegen harte Gegenstände stößt oder Ihn auf den Küchenboden fallen lässt, kann das zu schweren Schäden führen. Eine achtsame Verwendung und Pflege ist hier dadurch Voraussetzung.


Platz 4 im Messerschärfer Test – der mauelle Messerschärfer Vulkanus MS2002BLVulkanus Messerschärfer MS2002BL Spülmaschinenfest Classic, schwarz

Der Vulkanus Messerschärfer MS2002BL* ist aus Kunststoff und Spülmaschinenfest. Er liefert superscharfe Ergebnisse im Test und ist in der Küche ein ausgezeichnetes Utensil für schnelles schärfen. Wenn man der Handhabung eines Wetzstahl nicht mächtig ist oder keine Zeit für die Erlernung dieser hat, dann ist der Vulkanus die perfekte Lösung. Sollte Sie nicht wissen was ein Vukanus ist oder wie er funktioniert, dann klicken Sie hier.

Wenn man beim schärfen mit der linken Hand (als Rechtshänder) das Werkzeug hält, kann es bei falscher Ausführung zu kleinen Verletzungen an der Hand kommen. Doch hier muss man schon in einem sehr steilen Winkel das Messer durch die V-Öffnung ziehen und sehr unachtsam mit der linken Hand den Messerschärfer stabilisieren. Einfache Lösung wäre hier, den Messerschärfer mit der linken Hand am Boden zu sichern, indem man ihn leicht auf den Tisch drückt.


Platz 5 im Messerschärfer Test – der Messerschärfer Gräwe Wetzstein SharphomeGRÄWE Wetzstein SHARPHOME Körnung 1000 / 3000 mit Halter aus Bambus

Dies ist der ideale Stein, um ihre Schärfe am Messer zu halten oder Sie zu schärfen (mit der 1000 Körnung grob und der 3000 fein). Der Gräwe Wetzstein Sharphome* ist ausgestattet mit einer formschönen Halterung aus Bambus mit Gummifüßen, für eine bessere und sichere Handhabung beim Schärfen.  Die Abmessungen des Abziehsteins sind 18 x 6 x 3 cm und der Bambushalterung 21 x 9 x 2,5 cm. Sollten Sie keine Ahnung haben wie und wofür man einen Abziehstein verwendet, dann klicken Sie hier.

Für die Körnung generell gilt, je feiner (höher) die Körnung, desto schärfer wird das Messer. Mit der 1000er Körnung können Sie das stumpfe oder leicht beschädigte Messer durch einen Standardschliff auf den Feinschliff vorbereiten. Wichtig ist, dass das Messer hier aber noch nicht zu stumpf sein darf. In diesem Falle muss man mit einer 400er Körnung arbeiten. Die 3000er Körnung ist die feine Seite des Steins. Damit wird der Feinschliff verpasst. Schlussfolgernd kann man sagen, je höher die Körnung desto feiner der Stein. Für den pefekten Schliff, benutzen Profis nach dem 1000er Feinschliff noch einen 3000 bzw. 8000er Wetzstein für den sogenannten High-End Polierschliff. Das Messer ist am Ende dieses Prozesses in einem rasiermesserscharfen Zustand.


Was sind elektrische Messerschärfer?

Elektrische Messerschärfer sind Geräte, die unter Zuführen von Strom einen kleinen Motor in Bewegung setzen, der ein Schleifband oder auch eine Schleifscheibe betreibt. Das zu schärfende Schneidwerkzeug wird hier in den entsprechenden Winkeln herangeführt und geschliffen. Ein Beispiel für solches elektrische Gerät ist der WorkSharp oder eine andere Schleifmaschine. Letzterer ist bei verschiedenen Herstellern auch unter anderen Namen bekannt. Sehr viele dieser Messerschärfer sind mit einer integrierten Winkelvorrichtung ausgestattet, die es einem ermöglicht, dass Schneidwerkzeug im richtigen Winkel anzulegen und scharf zu schleifen. Oftmals sind genau diese Vorrichtungen wechselbar, d.h. man kann die Winkelvorrichtung für ein Kochenmesser, durch eine Winkelvorrichtung für eine Schere tauschen. Ebenfalls ist es möglich, die Schleifbänder oder Schleifscheiben zu wechseln. Man kann also die Variante aufziehen, die man für seinen ganz speziellen Bearbeitungsvorgang benötigt.
Mit elektrischen Messerschärfern kann man ganz hervorragende Ergebnisse erzielen und das alles ohne besondere Vorkenntnisse. 


Was sind manuelle Messerschärfer?

Sollte man  bereit sein etwas Zeit aufzubringen, dann kann man sich auch für ein manuelles Schleifwerkzeug entscheiden. Um mit diesem gute Ergebnisse erzielen zu können, bedarf es nämlich der richtigen Handhabung. Man muss sich zunächst informieren, mit welchem Gerät man arbeiten möchte und welche passend für mein Schneidwerkzeug ist.
Hier gibt es eine große Auswahl. Üblich sind der Wetzstahl oder der Abziehstein.Beide gibt es in den verschiedensten Ausführungen im Bezug auf Formen (z.B. rund oder oval), Längen, Eigenschaften (z.B. Standardabzüge für den Hausgebrauch), Nutzen und Preisklassen.

Die Ausführung erfordert ein wenig Geschick und Übung, die sich am Ende aber auch auszahlen kann. Mit etwas Geduld, Übung und Geschick ist es möglich die Schneidwerkzeuge in einen rasiermesserscharfen Zustand zu versetzen.
Das kann jeder schaffen. Auch jemand, der erst anfängt manuelle Schärfwerkzeuge zu verwenden.
Hier auf den folgenden Seiten finden Sie Infos, Tipps und Angebote, wie Sie mit den unterschiedlichsten Messerschärfern ihre Schneidwerkzeuge schärfen.

 

Es gibt sehr viele Alternativen.

Mit dem richtigen Messerschärfer, ob manuell oder elektrisch und dem richtigen Einsatz, kann man seine Schneidwerkzeuge auch ganz einfach selbst schärfen.

Es gibt nun die Möglichkeit ein manuelles oder ein elektrisches Schleifwerkzeug zu wählen.
Wenn man mit dem Schärfen eines Werkzeugs überhaupt keine Erfahrung hat, dann empfiehlt sich ein elektrischer Messerschärfer. Diese verfügen über integrierte Vorrichtungen, mit denen man z.B. automatisch im richtigen Winkel schleifen kann.

Wenn man aber dazu bereit ist, ein wenig Geduld und Zeit in das Know How der manuellen Messerschärfer zu investieren, stehen hier der Wetzstahl oder der Abziehstein zur Verfügung. Der Vulkanus ist ebenfalls ein manueller Messerschärfer. Die Handhabung hat man in wenigen Minuten verstanden.